Reifenberg / Pfalz
Die Geschichte von Reifenberg

Soldatenfriedhöfe
auf denen Soldaten aus Reifenberg von beiden Weltkriegen bestattet sind:

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2. Weltkrieg

Maleme auf Kreta

Tartu in Estland

Vazec, Slowakische Republik

Iasi "Cim. Eternitatea", Rumänien

Petschenga-Parkkina, Rußland

Futa-Pass Italien

Lommel (Belgien)

Costermano (Italien)

Bordj-Cedria (Tunesien)

Kiew (Ukraine)

Berlin - Wedding Chausseestraße

Riga (Lettland)

Erfurt

 

 

 

 

 

 

 

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1. Weltkrieg

Breitenbach Département Haut-Rhin

Gerbéviller Département Meurthe-et-Moselle

Noyers-Pont-Maugis (Frankreich)

Lens-Sallaumines (Frankreich)

Fricourt (Frankreich)

St.Laurent-Blangy (Frankreich)

Wambrechies (Frankreich)

Menen (Belgien)

Loivre (Frankreich)

Belleau (Frankreich)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Im 2. Weltkrieg gefallene Reifenberger

Soldatenfriedhof Maleme bei Chania auf der Insel Kreta

Quarz Alfons, geboren am 12.7.1910 in Reifenberg, gefallen am 24.5.1941 auf der Insel Kreta, ruht auf dem Soldatenfriedhof Maleme auf der Insel Kreta
Maleme Kreta
An der Nordküste Kretas, etwa 20 km westlich der Hafenstadt Chania, entstand am unteren Hang der Höhe 107 der deutsche Soldatenfriedhof Maleme. Der Umbettungsdienst des Volksbundes konnte in dem Zeitraum von April bis November 1960 auf der Mittelmeerinsel Kreta über 4.460 deutsche Gefallene aus verstreuten Feldgräbern und provisorischen Gräberanlagen bergen und in das Kloster Gonai überführen. Mehrere Jahre verblieben die Sarkophage mit den deutschen Toten an diesem geweihten Ort, bis eine Einbettung auf dem im Ausbau befindlichen deutschen Soldatenfriedhof Maleme erfolgte. An den Ausbauarbeiten beteiligten sich zahlreiche ehemalige Kameraden der Gefallenen. Die 1. Luftlandedivision der Bundeswehr übernahm 1975 die Patenschaft für diesen Friedhof.
Der Friedhof wurde am 06.10.74 eingeweiht.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

Herr Simon Martin aus Reifenberg war im Sommer 2002 auf der Insel Kreta in Urlaub. Er hat den Soldatenfriedhof besucht und folgende Bilder mitgebracht:


Simon Martin an dem Grab von Alfons Quarz

 


Die Grabplatte von dem Grab

 


Hier eine Teilansicht des Friedhofes. Das Grab von Alfons Quarz befindet sich unter dem Baum

 


Der Friedhof liegt an der Bucht von Maleme, ungefähr 20 Kilometer von Chania entfernt

 


Die Gedenkhalle des Friedhofs

 


Im Frühjahr ist der Friedhof mit roten Blüten übersät

 


Der Eingang zum Friedhof

 



Inschrift auf der Gedenktafel:

AUF DIESER GRÄBERSTÄTTE RUHEN 4465 DEUTSCHE
GEFALLENE AUS DEN KRIEGSJAHREN 1941 - 1945.
VON IHNEN STARBEN 3352 IN DER SCHLACHT UM
KRETA VOM 20. MAI BIS ZUM 1. JUNI 1941 ALS
SOLDATEN DER FALLSCHIRMTRUPPE; DER GEBIRGS-
TRUPPE; DER KRIEGSMARINE UND DER LUFTWAFFE.
SIE GABEN IHR LEBEN FÜR IHR VATERLAND
IHR TOD SOLL UNS IMMER VERPFLICHTUNG SEIN, DEN
FRIEDEN ZWISCHEN DEN VÖLKERN ZU BEWAHREN

 

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Soldatenfriedhof Tartu in Estland

Georg Buchheit aus Reifenberg, geboren am 28.3.1914 in Reifenberg, gefallen am 30.7.1941 in Mustvee, Rußland ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Tartu (Estland) .
Die traditionsreiche Universitätsstadt Tartu ist die zweitgrößte Stadt Estlands und Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreises. Als 1994 Mitarbeiter des Volksbundes die Soldatenfriedhöfe in Tartu erkundeten, wies die Stadtverwaltung darauf hin, das alle Kriegsgräber des Zweiten Weltkrieges mit Ziviltoten überbettet seien. Sie stellte deshalb ein Gelände in der Nähe der überbetteten Gräber auf dem Paulusfriedhof zur Verfügung.
Der Volksbund legte hier einen Gedenkplatz an. Ein Hochkreuz aus Stein und elf liegende Namentafeln erinnern an die 1.964 Gefallenen.
Die Einweihung war am 1. Juni 1997.
Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof Tartu in Estland

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Soldatenfriedhof in Vazec, Slowakische Republik

Karl Klug, geboren am 15.10.1926 in Reifenberg, gefallen am 3.1.1945 in Losouc, Ungarn, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Vazec (Slowakische Republik) .
Grablage: Block 4 Reihe 5 Grab 187
Die Suche nach einem geeigneten Friedhofsgelände für die Gefallenen der West- und Mittelslowakai war in Vazec erfolgreich, nachdem ein Bauvorhaben in Liptovsky Mikulas nicht realisiert werden konnte. Das ca. 2,5 Hektar große Friedhofsareal bietet Platz für die Bestattung von 8.000 Gefallenen in Einzelgräbern und ist damit der größte deutsche Soldatenfriedhof in der Slowakei.
Zur Zeit ruhen auf dem am 11. Oktober 1998 eingeweihten Friedhof 6.500 Tote.
Er liegt außerhalb des Gebirgspanoramas der Hohen Tatra, am Rand des gleichnamigen Nationalparkes. Die Bauarbeiten begannen im Herbst 1997 und endeten im Oktober 1998. Über eine kleine Zufahrtsstraße gelangt man zum Parkplatz und dem Berggipfeln nachempfundenem Eingangsgebäude (Vstup). Der Hauptweg führt direkt zum Gedenkplatz mit dem mächtigen, traditionell gestalteten Hochkreuz aus Eichenholz.
Ein Rundweg erschließt die acht Grabfelder und die Granitkreuze, die auf beiden Seiten je vier Namen und Daten der Toten pro Seite tragen (bis zum Frühjahr 2000 waren von ca. 4.000 Soldaten die Namen ermittelt). Mit weiteren Zubettungen wird bis Ende 2003 gerechnet. Ein kleiner See sammelt das Oberflächenwasser des an einem Hang liegenden Friedhofes und führt es über eine Gesteinsrinne ab. Eine Kombination aus Natursteinmauer, Holzzaun und Bepflanzung begrenzt den Friedhof und bindet ihn in die Landschaft ein.
Der Friedhof wurde mit dem slowakischen Architekturpreis 1999 ausgezeichnet.
Anfahrt:
Der Friedhof ist zweisprachig ausgeschildert. Er liegt außerhalb der Gemeinde Vazec auf 800 m Höhe direkt an der Straße Nr. 18 (E 50) - Verbindung Liptovsky Mikulas / Poprad - zwischen Vazec und Tatranska Strba (Autobahnausfahrt Vazec, Richtung Poprad).

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


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Soldatenfriedhof in Vazec, Slowakische Republik

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Soldatenfriedhof in Iasi "Cim. Eternitatea", Rumänien

Ludwig Quarz geboren am 14.1.1908 in Reifenberg, gefallen am 1.6.1944 nördlich Jassy, Rumänien, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Iasi "Cim. Eternitatea" (Rumänien) .
Grablage: Block 1 Parzelle F Reihe 22 Grab 18
Emil Velten, geboren am .7.6.1916 in Reifenberg, gefallen am 2.6.1944 in Jassy, Rumänien, ruht auf der vom Volksbund hergerichteten Kriegsgräberstätte in Iasi "Cim. Eternitatea" (Rumänien) .
Grablage: Block Ü1 Reihe 9 Grab 413
Der "Cimitirul Eternitatea" (Ewigkeitsfriedhof) ist der größte Friedhof der Stadt Iasi. Bereits im I. Weltkrieg wurden hier deutsche Soldaten bestattet, davon der Großteil in einem separaten Osuar in einer Gemeinschaftsanlage mit rumänischen Soldaten.
Im Zweiten Weltkrieg wurden in fünf Friedhofsparzellen 3.850 deutsche Soldaten in Einzelgräbern bestattet. Die Gräber wurden nach dem Krieg eingeebnet, und seit Ende der 80er Jahre begann die Überbettung mit rumänischen Zivilgräbern.
1993/94 führte der Volksbund Verhandlungen über eine Sicherung und Herrichtung der noch vorhandenen Gräberfelder. Die Stadtverwaltung genehmigte die Neugestaltung der heutigen Gräberblöcke 1 und. 2, in denen 2.200 namentlich bekannte deutsche Soldaten ruhen. Im Rahmen der Ausbauarbeiten, die 1995 begannen, wurden die Namen dieser Toten in alphabetischer Folge auf Metalltafeln gebracht, den Gräberblöcken zugeordnet und eine kleine Gedenkstelle mit einem restaurierten I. Weltkrieg-Hochkreuz eingerichtet.
Die Namen der überbetteten Toten sind auf Tafeln an dem erhöht angelegten Gedenkplatz mit dem neuen Granithochkreuz im Gräberblock 3, in den 1996 die noch nicht überbetteten Toten umgebettet wurden, zu finden. Symbolkreuzgruppen kennzeichnen die Grabfelder, einige Bäume und Rosensträucher bieten Schatten und Farbe. Nach Abschluß der Umbettungsarbeiten in Nordrumänien, voraussichtlich in 3 - 4 Jahren, werden die Namen aller dieser Toten ebenfalls festgehalten.
Die Einweihung fand am 21. September 1996 statt.
Anfahrt:
Von Vaslui (Straße Nr. 24) kommend Richtung Centrum fahren, am Kulturpalast (Str. Anastasie Panu) rechts abbiegen, am Ende links (Str. Elena Doamna) bis zur Kreuzung (Straßenbahnen) fahren, dort rechts (Str. Cusu) hangabwärts und nach der nächsten Kreuzung halbrechts in die Str. Eternitata einfahren. Nach ca. 1,5 km liegt auf der linken Seite im Stadtteil Tatarasi-Nord der Eingang zum Friedhof.
Auf dem Hauptweg nach ca. 30 m den 1. Weg rechts abbiegen, gelangt man nach ca. 200 m an der Steinmetzwerkstatt vorbei, zum II. Weltkrieg-Soldatenfriedhof; erkennbar an der Friedhofsmauer, der Heckeneinfassung und den beiden Hochkreuzen. Im nördlichen Teil der Friedhofes befindet sich der I. Weltkrieg-Friedhof, ein Gemeinschaftsgrabfeld mit rumänischen und sowjetischen II.-Weltkrieg-Gefallenen sowie ein Osuar mit französischen Toten aus dem I. Weltkrieg

Weitere Informationen und Bilder bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof in Iasi "Cim. Eternitatea", Rumänien

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Soldatenfriedhof in Petschenga-Parkkina, Rußland

Josef Schieler, geboren am 21.9.1916 in Reifenberg und gefallen am 29.12.1941 Fischerhalbinsel, Rußland, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Petschenga-Parkkina (Rußland).
Nach der Instandsetzung des Friedhofes in Petschenga entstand ein Gesamtareal von ca. 7.5 ha. Davon entfallen 4,5 ha auf die Fläche des neu instandgesetzten ehemaligen Soldatenfriedhofes, auf dem Rest der Fläche (ca. 3 ha) befindet sich das österreichische Mahnmal, der sowjetische Friedhof, der Friedenspark sowie die Zufahrtsstraße mit Parkfläche.
Die Bäume beanspruchen eine Fläche von ca. 262 m², der Parkplatz ca. 440 m².
5.975 Namensgruppen sind auf Granitstelen geschrieben und die 23 Granitstelen am Gehweg zum und um den Gedenkplatz aufgestellt worden.
Der zentrale Gedenkplatz am Hochkreuz, der mit Granit gepflastert ist, hat eine Größe von 108 m² und die wassergebundenen Gehwege umfassen 1.320 m². Es gibt sechs Sitzbänke auf dieser Anlage, die zum Ausruhen einladen.
Der Eingangsbereich ist durch eine 86 m lange Findlingsmauerscheibe hervorgehoben.
Die Resteinfriedung besteht aus einem Zaun, der aus Betonpfosten und jeweils zwei Metallrohren zwischen den Pfosten hergestellt wurde.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof in Petschenga-Parkkina, Rußland

 


Soldatenfriedhof in Petschenga-Parkkina, Rußland

 


Soldatenfriedhof in Petschenga-Parkkina, Rußland

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Soldatenfriedhof am Futa-Pass Italien

Josef Weber, geboren am 17.8.1919 in Reifenberg, gefallen am 8.10.1944 in Lavalle, südlich Bologna
ruht auf der vom Volksbund hergerichteten Kriegsgräberstätte am Futa-Pass (Italien) unter den Unbekannten.
Edmund Hüther, geboren am 30.4.1921 in Reifenberg, gefallen am 7.3.1945 in Imola, Italien, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte am Futa-Pass (Italien) .
Endgrablage: Block 5 Grab 54
Der deutsche Soldatenfriedhof mit über 30.800 Gefallenen des Zweiten Weltkrieges liegt auf einer Bergkuppe, 40 Kilometer nördlich von Florenz entfernt, unmittelbar am Futa-Pass (952 Meter hoch). Unten auf der Autostraße fließt der Strom der Touristen nach Süden. Wenn man mit dem Pkw auf der Autostraße von Norden kommt, empfiehlt es sich, bei der Ausfahrt Pian del Voglio (Nr. 16) die Autobahn zu verlassen. Von hier aus sind es nur noch zehn Kilometer bis zum Friedhof. Von Süden aus kommend, ist die Ausfahrt Barberino zu wählen.
Die Geländerbeschaffung für einen inmitten des ehemaligen Kampfraumes vorgesehenen Friedhof war seinerzeit sehr schwierig, bis sich diese beherrschende Höhe anbot. Der Futa-Pass war einer der wichtigsten Stützpunkte der 1944 aufgebauten "Grünen Linie", auch "Gotenlinie" genannt, die den Alliierten den Vormarsch nach Norden verwehren sollte. Die meisten der auf diesem Friedhof bestatteten Gefallenen sind Opfer der britischen und amerikanischen Angriffe Ende August 1944, zwischen Carrara am Ligurischen Meer und dem Raum um Rimini, die gegen die deutschen Stellungen gerichtet waren. Nach schweren Abwehrkämpfen brach Ende April 1945 die Apennin Verteidigung zusammen.
Vom Eingangshof kommt man zu einem Gittertor, hinter dem das Gräberfeld beginnt. Der baulichen Konzeption liegt die Idee der unendlichen Spirale zugrunde: Eine 2.000 Meter lange Mauer mit einem parallel verlaufenden Fußweg zieht sich spiralenförmig den Berg hinauf, schließt die Gräber der Gefallenen auf Terrassen ein und endet in einer steil in den Himmel ragenden Mauerscheibe. Aus der Mauerfläche ragen in größeren Abständen 67 Natursteinkreuze heraus. Die letzte Spirale der Mauer bildet einen Ehrenhof, unter dem sich die Krypta mit dem Kameradengrab befindet. Zur Erinnerung an den aufgelösten deutschen Soldatenfriedhof Cervia hat der Volksbund bei der Überführung der Gefallenen erhalten gebliebene Gedenksteine der Truppe in dem Cervia-Raum der Krypta aufgestellt. Das in Terrassen angeordnete Gräberfeld ist in 72 verschieden große Gräberblöcke gegliedert. 10.000 liegende Grabzeichen aus grauem Granit für jeweils zwei bis vier Gefallene kennzeichnen die Gräber.
Die Einweihung erfolgte am 28.Juni 1969.
Anfahrt:
Lage: 62 km südlich Bologna an der Staatsstraße Nr. 65, die Bologna mit Florenz verbindet und unmittelbar über den Friedhof Futa-Paß verläuft (903 m Höhe). Den Friedhof erreicht man auf einer kurzen, nach Westen führenden Nebenstraße, die unweit des Passes von der Staatsstraße Nr. 65 abzweigt. Von Florenz aus beträgt die Entfernung auf der gleichen Straße 44 km. Über die Autobahn ist die Ausfahrt RONCOBILACCIO (Nr. 17) am günstigsten.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof am Futa-Pass Italien

 


Soldatenfriedhof am Futa-Pass Italien.

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Soldatenfriedhof Lommel (Belgien)

 Hermann Velten, geboren am 3.10.1914 in Reifenberg, gefallen am 24.12.1944 in Bux, Belgien, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Lommel (Belgien) .
Endgrablage: Block 6 Grab 17
Insgesamt ruhen auf dieser am 06.09.59 eingeweihten Ehrenstätte, der größten deutschen Gräberanlage des Zweiten Weltkrieges, über 38 000 deutsche Tote aus dem letzten Krieg sowie 542 Gefallene des Ersten Weltkrieges. Die Umbettungen erfolgten durch den belgischen Gräberdienst.
Lage: Provinz Limburg in Belgien, ca. 37 km nördlich Hasselt, ca. 4 km südlich der Stadt Lommel, an der Straße Lommel - Leopoldsburg

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof Lommel (Belgien)

 


Soldatenfriedhof Lommel (Belgien)

 


Grab von Hermann Velten

 


Soldatenfriedhof Lommel (Belgien)

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Soldatenfriedhof in Costermano (Italien)

Rudolf Brühöfner, geboren am 29.5.1911 in Reifenberg, gefallen am 5.7.1945 in Imperia, Italien, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Costermano (Italien) .
Endgrablage: Block 6 Grab 1290
Auf einem schmalen Bergrücken südlich des Ortes Costermano liegt der deutsche Soldatenfriedhof. Nach dem Gardasee zu fällt das Gelände steil ab und verläuft im Osten in flachen Terrassen hangabwärts. Der mit alten Zypressen bestandene Gipfel des Bergrückens gewährt einen weiten Blick über die Landschaft: Alpengipfel im Norden, zypressenumsäumte Weinhügel im Osten und Süden, der Gardasee im Westen. Durch die offene Halle des Eingangsgebäudes und ein großes bronzegeschmiedetes Gittertor kommt der Besucher über eine breite Treppe auf eine kleine Terrasse. Von hier überblickt er den größten Teil des Friedhofes. Auf den drei terrassenförmig angelegten Gräberfeldern, die mit Schneeheide bepflanzt sind, ist die Lage der einzelnen Gräber durch steinerne Platten gekennzeichnet. Sie tragen die Namen von jeweils zwei Toten. Über eine im Hang verlegte Freitreppe führt der Weg zum Kameradengrab auf die Höhe der oberen Gräberfelder. Hier befindet sich das zentrale Mal, ein Gebäude mit einem Raum über der Gruft jener Soldaten, die der Tod untrennbar miteinander verbunden hat. Vor dem Kameradengrab kniet ein Jüngling, eine Bronzefigur von großer Ausdruckskraft. In einem kleinen Nebenraum, der vom Ehrenraum aus zugänglich ist, liegen auf Steinpulten acht Namenbücher aus Metall, in denen alle Toten dieses Friedhofes verzeichnet sind.
Auf halbem Wege zu der auf der Höhe gelegenen Fläche steht ein kleines Bauwerk, das bei kirchlichen Feiern als Sakristei dienen kann. An der überdachten Vorderseite ist eine Landkarte aus Keramik von Oberitalien angebracht, die aussagt, in welchen Provinzen die hier ruhenden Toten ursprünglich bestattet waren. Auf dem höchsten Punkt des Friedhofes - weithin sichtbar - stehen ein acht Meter hohes Stahlkreuz und ein Steinaltar.
Auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Costermano ruhen 20.058 deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges.
Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof in Costermano (Italien)

 


Soldatenfriedhof in Costermano (Italien)

 


Soldatenfriedhof in Costermano (Italien)

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Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)

Richard Steinacker, geboren am 29.1.1922 in Reifenberg, gefallen am 29.4.1943 bei El Bathan, Afrika, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Bordj-Cedria (Tunesien)
In der am 28.09.77 eingeweihten Ehrenstätte ruhen 8.652 bei den Kämpfen von November 1942 - Mai 1943 in Tunesien gefallene deutsche Soldaten bzw. jene Angehörige der ehemaligen Wehrmacht, die in diesem Land in Gefangenschaft verstorben sind.
Das Kriegsgräberabkommen mit Tunesien am 28.03.66 bot die rechtliche Grundlage dafür, die provisorischen Sammelfriedhöfe in Nassen, Bizerta, La Mornaghia, El M'Dou, Mateur und S'fax aufzulassen und die Toten in der Kriegsgräberstätte Bordj-Cedria einzubetten. Die sechs provisorischen Anlagen waren vom französischen Gräberdienst so lange unterhalten worden, bis die endgültige Beisetzung der Kriegstoten 1974/75 in die inzwischen erbaute Gruftanlage erfolgen konnte. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden auch deutsche Gefallene aus Feldgräbern, die über das ganze Land verstreut gelegen

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Blick auf Bordj-Cedria (Tunesien)

 


Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)

 


Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)

 


Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)
Das Bild wurde mir freundlicherweise von Hans Dieter Schulz zur Verfügung gestellt

 

Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)
Das Bild wurde mir freundlicherweise von Hans Dieter Schulz zur Verfügung gestellt

 


Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)
Das Bild wurde mir freundlicherweise von Hans Dieter Schulz zur Verfügung gestellt

 


Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)
Das Bild wurde mir freundlicherweise von Hans Dieter Schulz zur Verfügung gestellt

 


Soldatenfriedhof in Bordj-Cedria (Tunesien)
Das Bild wurde mir freundlicherweise von Hans Dieter Schulz zur Verfügung gestellt

 

 

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Soldatenfriedhof in Kiew (Ukraine)

Sehy Heinrich, geboren am 11.7.1919 in Reifenberg, gefallen 12.8.1941 in Pletschtschew, Ukraine / Rußland, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Kiew / Ukraine
Endgrablage: Block 5 - Unter den Unbekannten
Im Januar 1996 stellte die Gebietsverwaltung Kiew ein drei Hektar großes Gelände zur Verfügung, das etwa 40.000 deutsche Gefallene der nördlichen Zentralukraine aufnehmen wird. Der Sammelfriedhof liegt etwa 20 Kilometer außerhalb der Stadt, Richtung Odessa, etwa 800 Meter neben dem neuen Zivilfriedhof der Stadt.
Das Gelände ist eingezäunt und mit einer Rahmenpflanzung eingefaßt. Durch ein schlichtes Eingangsgebäude, welches sich zur Zeit im Bau befindet, betritt der Besucher den Friedhof. Ein zur Längsachse verlaufender gepflasterter Weg führt zum Gedenkplatz mit einem schweren Hochkreuz aus Granit. Die mit Rasen begrünten Belegungsfläche sind mit Symbolkreuzgruppen gekennzeichnet.
Die Namen der Gefallenen sind auf stehenden Granatstelen für die Nachwelt festgehalten. Sie sind an verschiedenen Plätzen - den jeweiligen Gräberblöcken zugeordnet - aufgestellt worden.
Im September 1996 weihte der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl die Anlage ein. Bisher sind hier etwa 16.000 deutsche Gefallene eingebettet worden.
Anfahrt:
Straße nach Odessa. Der Soldatenfriedhof liegt neben dem großen neuen Stadtfriedhof Kiew ca 20 Kilometer nach Ortsausgang Kiew, kurz vor dem Ort Glewacha, auf der linken Seite der Straße.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Der Eingang zum Gefallenenfriedhof Kiew


Gefallenenfriedhof Kiew.
Gedenkplatz mit einem schweren Hochkreuz aus Granit


Soldatenfriedhof Kiew.
Die mit Rasen begrünten Belegungsflächen sind mit Symbolkreuzgruppen gekennzeichnet.

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Soldatenfriedhof in Berlin - Wedding Chausseestraße

Aloys Fenrich, geboren am 12.8.1894, gefallen in Berlin am 22.4.1945 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Berlin - Wedding Chausseestraße. (Deutschland) .
Endgrablage: Grab 1

Der Dorotheenstädtisch-Friedrichswerdersche Friedhof war und ist neben seiner Funktion als Begräbnisstätte für Verstorbene beider Gemeinden auch traditioneller Friedhof bedeutender Künstler, Politiker und Gelehrter. Zu diesen zählen, um nur einige zu nennen, der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der Schriftsteller Heinrich Mann, die Schriftstellerin Anna Seghers, der Komponist Hanns Eisler, der Dramatikers Bertholt Brecht und seine Frau, die Schauspielerin und Theaterleiterin des Berliner Ensembles Helene Weigel-Brecht, der preußische Minister Hans Delbrück, der Dramatiker Heiner Müller, die Mitbegründer der Berliner Dada-Gruppe die Brüder John Heartfield und Wieland Herzfelde, sowie die Baumeister und Bildhauer des Klassizismus Christian Daniel Rauch, Johann Gottfried Schadow, Karl-Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler.
Die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sind hauptsächlich in 2 Sammelgräbern beigesetzt. Es sind in erster Linie Zivilisten und wenige Soldaten, die Ende März bis Anfang Mai 1945 ums Leben kamen. In einem der Sammelgräber, das unmittelbar nach Kriegsende aus einem Bombentrichter entstand, sind auch 8 ermordete Widerstandskämpfer bestattet, u.a. Klaus Bonhoeffer, Rüdiger Schleicher und Friedrich Justus Perels. Sie waren Mitglieder der Widerstandsbewegung "Kreisauer Kreis" und hatten Verbindung zu den Attentätern des 20. Juli 1944. In der Nacht vom 22. zum 23. April 1945 führte die SS die prominenten Häftlinge aus dem Lehrter Gefängnis auf ein naheliegendes Trümmerfeld und erschoss sie. Auf einem Gedenkstein werden ihre Namen aufgeführt, als auch der in Konzentrationslagern verstorbenen Opfern Dietrich Bonhoeffer, Justus Delbrück und Hans von Dohnanyi gedacht. Weitere Opfer, davon ein Drittel namentlich unbekannt, werden auf einer Bronzetafel genannt. Von dem zweiten Sammelgrab ist nur die Hälfte der 52 Opfern bekannt.
Zu diesem Soldatenfriedhof liegen uns zur Zeit noch keine Bilder vor

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

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Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki (Lettland)

Alfons Jung, geboren am 16.2.1922, gefallen am 12.9.1944 in Vecmuiza, Rußland ruht auf der Kriegsgräberstätte in Riga- Beberbeki (Lettland) .
Endgrablage: Block 3 Reihe 12 Grab 166
Auf diesem Friedhof sollen einmal die im Gebiet Riga sowie in den mittleren und östlichen Landesteilen Lettlands ruhenden Soldaten zusammengebettet werden. Die Verlustzahlen in diesen Gebieten liegen etwa bei 15.000 Gefallenen.
Da der von der Wehrmacht in Riga angelegte Friedhof nicht mehr existiert, mußte ein neues Gelände für die Errichtung eines Sammelfriedhofes gefunden werden.
Der Volksbund Deutsche Kriegskräberfürsorge eV. entschied sich 1999 für das ca. 2 ha große Geländestück in Nähe des Beberbeku Kapi (Zivilfriedhof) auf dem Territorium der Gemeinde Babite, ca. 5 km von der Stadtgrenze Riga in Richtung Liepaja. Das Gelände ging im Jahr 2000 in den Besitz der Stadt Riga über, welche den Volksbund die Durchführung der Baumaßnahme und Einbettung von Kriegstoten erlaubte.
Anlässlich der Friedhofsweihe am 09. Juni 2001 wurden die ersten 12 Toten in Block 1 beigesetzt. Ihre ursprüngliche Grablage befand sich in Baldone, etwa 50 km südwestlich Rigas. Bis jetzt (Stand 12/2006) hat der Umbettungsdienst 2412 Tote aus den mittleren Landesteilen Lettlands zugebettet.
Die Bauarbeiten (ohne Namenskennzeichnung) wurden im Juli 2004 abgeschlossen. Ende 2006 sollen die Schrifttafeln mit den Namen der in Riga ruhenden, jedoch nicht mehr zu bergenden Toten, aufgestellt werden. Zu diesen Toten gehören die auf dem 2. Waldfriedhof in Riga (lett. Meza kap II) ruhenden, leider vollständig überbetteten deutschen Soldaten.
Die Namenkennzeichnung wird in 2007 mit der Aufstellung von Grabkreuzen fortgesetzt.
Die Einweihung des Soldatenfriedhofes findet am 22. September 2007 statt.
Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki (Lettland)

 


Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki (Lettland)

 


Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki (Lettland)

 

 

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Soldatenfriedhof in Erfurt, Hauptfriedhof

Edmund Hoffmann, geboren am 26.10.1915, gestorben am 16.11.1944 im Res.Lazarett I. Erfurt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Erfurt-Hauptfriedhof (Bundesrepublik Deutschland) .
Endgrablage: Block BL Reihe 9 Grab 86
Der Erfurter Hauptfriedhof ist eine 56 ha große Anlage am Westrand der Stadt. Auf ihm befinden sich sieben Gräberfelder mit Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft.
1922 wurde die erste Grabanlage mit 522 Opfern des 1. Weltkrieges geschaffen. Ab 1939 wurde die Anlage auf 756 Kriegstote, meist Wehrmachtsangehörige, erweitert.
Gleich rechts neben dem Haupteingang ruhen 784 Opfer von Bombenangriffen aus dem Zweiten Weltkrieg. Durch eine Straße getrennt, schließt sich ein Gräberfeld mit 155 zivilen Kriegsopfern aus dem 2. Weltkrieg an. Auf Grund der noch bestehenden Lagepläne konnten 1993/94 die Gräber auf beiden Seiten wieder mit Granitkreuzen gekennzeichnet werden.
Am Südwestende des Friedhofsgeländes liegt ein viertes Gräberfeld mit 748 Opfern der Luftangriffe von 1945, daneben die Anlage für sowjetische Kriegsopfer. Aufgrund alter Unterlagen stellte sich 1994 heraus, daß nicht nur 113 sowjetische Soldaten hier bestattet sind. Insgesamt liegen hier 603 Kriegstote, die als Ostarbeiter in Erfurt starben. Die im Zweiten Weltkrieg angelegte Gräberfläche für französische Kriegsgefallene umfaßte ursprünglich 103 Kriegsopfer. 1948 wurden 90 Kriegstote von Erfurt nach Berlin überführt. 13 nicht identifizierbare französische Soldaten ruhen weiterhin hier.
Zu diesem Soldatenfriedhof liegen uns zur Zeit noch keine Bilder vor

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

 

 

 

 

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Im 1. Weltkrieg gefallene Reifenberger

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Soldatenfriedhof Breitenbach Département Haut-Rhin

Hermann Zimmer, geboren am 15.12.1918 in Reifenberg, gefallen am 1.3.1915, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Breitenbach (Frankreich) .
Grablage: Kameradengrab
Soldatenfriedhof Breitenbach Département Haut-Rhin
3.529 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg
173 deutsche Kriegstote Zweiter Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof Breitenbach wurde im Dezember 1920 von den französischen Militärbehörden als Sammelfriedhof für deutsche Gefallene angelegt. Das Gebiet erstreckte sich in einem Umkreis von bis zu 35 Kilometern auf 66 Orte bzw. Ortsteile von Riquewihr (Reichenweier) im Norden über Neuf-Brisach (Neu-Breisach) am Rhein bis vor die Tore der Stadt Cernay (Sennheim) im Süden. Die meisten Toten kamen aus den Kampfgebieten im oberen Fechttal mit seinen Nebentälern innerhalb des Vogesenkammes. Weitere Umbettungen erfolgten auch aus dem südlich gelegenen Lauchtal. Ein kleiner Teil der hier Ruhenden verlor das Leben bei den ersten Grenzgefechten Anfang August 1914 sowie dem deutschen Gegenangriff bis zum Vogesenkamm Ende August bis Anfang September 1914. Die Mehrzahl starb jedoch bei den Kämpfen vom Oktober 1914 bis Ende 1915 sowie bei der Abwehr der französischen Offensive im Juli und August 1915. Auch die bis Kriegsende 1918 andauernden Stellungskämpfe forderten ständig neue Opfer. Insgesamt ruhen hier Tote, die 14 verschiedenen Infanterie- bzw. Artillerieregimenten angehörten. Insbesondere Gefallene der bayerischen Res.Inf.Reg. 18, 19, 22 und 23 mit insgesamt 631 Toten. Die Opfer gehörten darüber hinaus Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Baden, Württemberg, Westfalen, Ostfriesland, Hannover, Braunschweig, Brandenburg, Pommern, Westpreußen, Sachsen und dem Elsaß lagen.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Grund einer 1926 mit den französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. 1928 wurde mit den Stein- und Erdarbeiten begonnen. Die terrassenförmig angelegten Gräberreihen erhielten Stützmauern und die Gemeinschaftsgräber Einfassungen aus Naturstein. Das Gräberfeld wurde durch Baum- und Strauchpflanzungen gegen das Umland abgegrenzt. Die oberste Terrasse erhielt ein Hochkreuz aus Holz. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges zunächst ungelöst.
Endgültige Gestaltung
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Bereits vorher hatten freiwillige jugendliche Helfer des Volksbundes mit gärtnerischen Vorarbeiten begonnen. 1978 folgte der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden.
Die Helfer versetzten an den Gräbern die erforderlichen 35 Kilogramm schweren Betonfundamente, deren Antransport die Bundeswehr übernommen hatte und halfen auch mit bei der Erneuerung der Terrassenmauern. Das verfallene Hochkreuz aus Holz wurde durch ein geschmiedetes Stahlkreuz ersetzt. Ein neuer Eingang mit Tor und Flügelmauern aus Naturstein trat an Stelle des bisherigen provisorischen Zugangs.
Von den insgesamt 3.529 Kriegstoten des Ersten Weltkrieges ruhen 2.271 Gefallene in Einzelgräbern; 25 von ihnen blieben unbekannt. In vier Gemeinschaftsgräbern ruhen 1.085 Kriegstote, von denen 108 unbekannt blieben.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof Breitenbach

 


Soldatenfriedhof Breitenbach

 


Soldatenfriedhof Breitenbach

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Soldatenfriedhof Gerbéviller Département Meurthe-et-Moselle

Alois Drexler, geboren am 19.1.1891 in Reifenberg, gefallen am 6.9.1914 bei Luneville, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Gerbéviller (Frankreich) .
Grablage: Kameradengrab
Der Soldatenfriedhof bei Gerbéviller Département Meurthe-et-Moselle
5.462 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg
2.164 französische Tote des Ersten Weltkrieges und
3 Tote des Zweiten Weltkrieges auf einem eigenen gegenüberliegenden Soldatenfriedhof.
Der deutsche Soldatenfriedhof Gerbéviller wurde von den französischen Militärbehörden - wie der französische Friedhof - im November 1920 als Sammelfriedhof angelegt. 3.756 deutsche Gefallene sind seinerzeit aus provisorischen Grabstätten in 67 Gemeindebereichen geborgen und hier wieder eingebettet worden. Es waren vorwiegend Tote aus der sogenannten "Schlacht in Lothringen", in deren Verlauf deutsche Truppen Ende August/Anfang September 1914 bis an die Tore von Nancy vordrangen, sich aber im Zusammenhang mit der "Marneschlacht" fast wieder auf die frühere Reichsgrenze zurückziehen mußten. Später kamen noch verstorbene deutsche Kriegsgefangene hinzu. Schon im Jahre 1919 hatten die französischen Militärbehörden in Champenoux, ca. 15 km ostwärts Nancy, einen weiteren Sammelfriedhof für 1.669 deutsche Gefallene angelegt. Aus Gründen öffentlichen Interesses mußte 1944 - während des Zweiten Weltkrieges - der Friedhof aufgehoben werden. Die Toten wurden nach Gerbéviller überführt, so daß die Gesamtbelegung auf 5.462 Gefallene stieg. Die hier Ruhenden gehörten zum größten Teil dem II. bayerischen Armeekorps, zu einem kleineren Teil dem XXI. Armeekorps und der Garde-Ersatz-Division an. Weitere Tote hatten ihre Heimatgarnisonen in Baden, Württemberg, Hessen, Westfalen Braunschweig, Oldenburg, Ostfriesland, Thüringen, Sachsen, Westpreußen, Schlesien, im Rheinland, im Elsaß und in Lothringen.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ab 1929 auf Grund einer 1926 getroffenen Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden aus. Das gesamte Friedhofsgelände wurde landschaftsgärtnerisch überarbeitet. Das Gemeinschaftsgrab erhielt eine Einfassung aus Naturstein. Es wurden ein Denkmal errichtet und der Eingang neu gestaltet. Das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber blieb infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
Endgültige Gestaltung
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen.Die jugendlichen Helfer der Jugendlager des Volksbundes leisteten hierbei wichtige gärtnerische Vorarbeiten. 1976 erfolgte dann eine grundlegende Instandsetzung: die Natureinfassung des Gemeinschaftsgrabes wurde erneuert und durch zwei monolithische Kreuzgruppen zu je fünf Kreuzen gekennzeichnet. Gleichzeitig folgte der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden.
Von den 1.120 in Einzelgräbern Bestatteten blieben 78 unbekannt. Im Gemeinschaftsgrab mit seinen 4.342 Toten blieben 1.045 Opfer ohne Namen.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof Gerbéviller Département Meurthe-et-Moselle

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Soldatenfriedhof in Noyers-Pont-Maugis (Frankreich)

Julius Hüther, geboren am 5.11.1884 in Reifenberg, gefallen am 28.10.1915 bei Reims (Tahure), ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Noyers-Pont-Maugis (Frankreich) .
Grablage: Block B Grab 905
Der Friedhof liegt ungefähr 6 km südlich von Sedan, von Sedan nach Pont-Maugis die D 6 benützen, im dorf Pont-Maugis nach rechts fahren, Richtung Noyers, Noyers durchfahren zur Höhe 346 wo man den Friedhof liegen sieht.
Der Friedhof wurde am 17.09.1966 in seiner jetzigen Form eingeweiht. Es liegen 26 843 Tote auf dem Friedhof, 14 055 aus dem ersten Weltkrieg und 12 788 aus dem Krieg 39/45.-
Der Ursprung des Friedhofes geht auf das Jahr 1922 zurück, als die Französischen Behörden einen Friedhof für alle Deutschen Gefallenen aus der Gegend um Sedan anlegten.
1954 Deutsch-Frz. Kriegsgräberabkommen, Noyers wird als endgültiger Deutscher Soldatenfriedhof bestimmt, ab 1959 werden alle Deutschen Toten aus dem Krieg 39/45 aus den Départements "Ardennen und Marne" nach Noyers umgebettet. In einem Sammelgrab ruhen 4938 Tote des Krieges 1914/18, davon blieben 4659 unbekannt.
Die Anfahrt zum Friedhof ist von Sedan und auch von Douzy ausgeschildert.
Alle Bauten auf dem Friedhof wurden mit der in den Ardennen üblichen Bauart auf Schieferplatten ausgeführt.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

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Eingang zum Friedhof Noyers-Pont-Maugis


Die Kapelle vom Friedhof Noyers-Pont-Maugis


In einem Sammelgrab ruhen 4938 Tote des Krieges 1914/18, davon blieben 4659 unbekannt


Es liegen 26 843 Tote auf dem Friedhof, 14 055 aus dem ersten Weltkrieg
und 12 788 aus dem Krieg 39/45.
Die Bilder vom Soldatenfriedhof in Noyers-Pont-Maugis wurden mir dankenswerterweise von
Herrn Hans Lesage aus Rekkem (Belgien) zur Verfügung gestellt

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Soldatenfriedhof in Lens-Sallaumines (Frankreich)

Josef Beilmann, geboren am 6.9.1894 in Reifenberg, gefallen am 30.10.1915 in Loos, Nordfrankreich, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Lens-Sallaumines (Frankreich) .
Grablage: Block 1 Grab 619
Lens-Sallaumines Département Pas-de-Calais
15.646 deutsche Kriegstote, Erster Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof Lens-Sallaumines wurde im Herbst 1914 von der deutschen Truppe angelegt. Er erhielt bald die Bezeichnung "Lorettofriedhof" oder "Friedhof des XIV. (bad.) Armeekorps", da im Verlauf der Kämpfe um die beherrschende Lorettohöhe - nördlich von Arras gelegen - die deutschen Gefallenen aus diesem Gebiet zumeist in Lens beigesetzt wurden. Hinzu kommen im Laufe der Jahre die Gefallenen aus dem Kampfraum um Lens. 1917 und 1918 zerstörte ein alliiertes Artilleriefeuer den Friedhof nahezu vollkommen. Die französischen Militärbehörden haben den Friedhof nach dem Kriege rekonstruiert und neu angelegt. Gleichzeitig erfolgte die Auflösung von 39 provisorischen Gräberanlagen und die Überführung der Toten nach Lens- Sallaumines.
Hier ruht heute auch einer der jüngsten Soldaten des Ersten Weltkrieges, Paul Mauck. Er meldete sich mit knapp 14 Jahren kriegsfreiwillig, rückte mit dem bad. Inf. Reg. 113 aus und fiel, noch nicht fünfzehnjährig, am 7. Juni 1915. Er ruht im Grab 11/268. Die Toten gehörten Truppenteilen an, deren Friedensgarnisonen zu einem großen Teil in Baden, aber auch in Bayern, Württemberg, Thüringen, Hessen, Westfalen, Sachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen sowie im Rheinland lagen.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen
Erste Instandsetzungs- und Ausbauarbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. auf Grund einer 1926 getroffenen Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden bereits 1927 durch. Dazu gehörten das Pflanzen von Bäumen und Begrünen der Gräberflächen. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
Endgültige Gestaltung:
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Außer einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung der Anlage, erfolgte 1977 der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingravierten Namen und Daten der hier Ruhenden.
Von den 15.646 Gefallenen ruhen 8.207 Opfer in Einzelgräbern. Von ihnen blieben 26 ohne Namen. In den Gemeinschaftsgräbern ruhen 7.439 Tote. Nur 321 von ihnen sind namentlich bekannt.
Zu diesem Soldatenfriedhof liegen uns zur Zeit noch keine Bilder vor 

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

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Soldatenfriedhof in Fricourt (Frankreich)

Ludwig Hüther, geboren am 20.12.1890 in Reifenberg, gefallen am 16.7.1916 bei Trepunal, Frankreich, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Fricourt (Frankreich) .
Grablage: Kameradengrab
Fricourt Département Somme, 17.027 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof wurde 1920 von den französischen Militärbehörden angelegt, die hier aus 79 Gemeindebereichen die deutschen Kriegstoten, die bis dahin in Feldgräbern oder provisorischen Grabstätten bestattet worden waren oder beim Aufräumen des Schlachtfeldes gefunden wurden, zusammenbetteten. Es handelte sich hauptsächlich um Gebiete nördlich der Somme im Umkreis von Albert, Bapaume, Combles und Villers-Bretonneux einschließlich dem Tal der Ancre.
Etwa 1.000 Tote stammen aus der Zeit der ersten Kämpfe an der Somme von Ende August bis Spätherbst 1914 sowie aus der Zeit des Stellungskrieges bis Juni 1916. Rund 10.000 der hier ruhenden Soldaten fielen im Verlauf der Sommeschlacht von Ende Juni bis Mitte November 1916. Weitere fast 6.000 starben im Verlaufe der "Großen Schlacht in Frankreich" und der nachfolgenden Kämpfe von März bis Oktober 1918. Zu ihnen zählte auch der berühmte deutsche Jagdflieger Manfred Frh. von Richthofen, der am 21.04.1918 bei einem Luftkampf tödlich getroffen und mit militärischen Ehren, die seine Gegner ihm erwiesen, bei Bertrangles beerdigt worden war. Er wurde zunächst nach Fricourt und im November 1925 nach Berlin übergeführt, wo er auf dem Invalidenfriedhof in einem Ehrengrab seine letzte Ruhestätte fand. Die hier Ruhenden gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in nahezu allen Ländern und Provinzen des damaligen Reiches lagen.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen:
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ab 1929 auf Grund einer Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden aus. So erhielt die Anlage einen neuen Zugang mit Treppe und schmiedeeisernem Tor, Bäume und Sträucher wurden gepflanzt und die gesamte Gräberfläche begrünt. Die Gemeinschaftsgräber bekamen eine Einfassung aus Naturstein und eine Bepflanzung mit Wildrosen. Ein hölzernes Hochkreuz diente als zentrales Mal. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges zunächst noch ungelöst.
Endgültige Gestaltung:
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen. Ab 1977 erfolgte der Austausch der provisorischen Holzgrabzeichen gegen solche aus Metall mit erhaben gegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die Bundeswehr übernahm den Antransport der für das Aufstellen der Metallkreuze erforderlichen Betonfundamente, die zumeist von Teilnehmern an Jugendlagern des Volksbundes versetzt wurden.
Von den 5.057 in Einzelgräbern Ruhenden blieben 114 unbekannt. In vier Gemeinschaftsgräbern wurden 11.970 Gefallene bestattet, von denen lediglich 5.331 namentlich bekannt sind.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof in Fricourt (Frankreich)

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Soldatenfriedhof in St.Laurent-Blangy (Frankreich)

Alois Weißler, geboren am 3.12.1884 in Reifenberg, gefallen am 15.9.1916 bei Martinquich, Frankreich, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in St.Laurent-Blangy (Frankreich) .
Grablage: Kameradengrab
St.. Laurent-Blangy Département Pas-de-Calais, 31 339 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof. St.-Laurent-Blangy wurde in den Jahren 1921 und 1922 von den französischen Militärbehörden als Sammelfriedhof für deutsche Gefallene aus dem südlichen Teil des ehemaligen Frontabschnittes bei Arras angelegt. Hier erfolgte auch die Bestattung der überwiegenden Zahl unbekannter Toter aus dem Bereich nördlich und ostwärts Arras.
Noch 1956 lösten die französischen Militärbehörden den deutschen Friedhof in Comines - unmittelbar an der französisch-belgischen Grenze gelegen - aus städtebaulichen Gründen auf und überführten die 4 283 Toten nach St. Laurent-Blangy.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen:
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aufgrund einer 1926 mit den französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Das große Gemeinschaftsgrab erhielt eine Umfassungsmauer aus Naturstein. Eine von der Provinz Niederschlesien gestiftete Gedenkplatte wurde an der Frontseite des Grabes angebracht und ein hölzernes Hochkreuz als zentrales Mal errichtet. Schließlich folgte die Pflanzung einer größeren Zahl Bäume und einer den Friedhof umschließen- den Hecke sowie die Gestaltung des Eingangs mit einem geschmiedeten Tor zwischen Flügelmauern. Das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber blieb allerdings infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
Endgültige Gestaltung:
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Freiwillige jugendliche Helfer des Volksbundes hatten bereits mit gärtnerischen Vorarbeiten begonnen. Ab 1972 konnten die bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten ausgetauscht werden. Auch hier halfen jugendliche Helfer beim Versetzen der 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente aus Beton, deren Antransport die Bundeswehr übernahm.
7 069 Gefallene ruhen in Eizelgräbern. In dem großen Gemeinschaftsgrab mit 24.870 Toten blieben 11.587 unbekannt.

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Soldatenfriedhof in St.Laurent-Blangy (Frankreich)

 


Soldatenfriedhof in St.Laurent-Blangy (Frankreich)

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Soldatenfriedhof in Wambrechies (Frankreich)

Hermann Fenrich, geboren am 23.3.1897 in Reifenberg, gefallen am 23.3.1917 bei Warneton, Frankreich, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Wambrechies (Frankreich) .
Grablage: Block 4 Grab 156
Wambrechies Département Nord, 2 348 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg
Der deutsche Soldatenfriedhof Wambrechies wurde im September 1916 von bayerischen Truppenteilen angelegt und nach Kriegsende von den französischen Militärbehörden aus den umliegenden Gemeinden vergrößert. Die hier Ruhenden mit dem Todesjahr 1917 - fast die Hälfte der gesamten Belegung - starben nahezu ausnahmslos bei den schweren Kämpfen während des britischen Großangriffs in Flandern von Juni bis November 1916 im Raum des südlich Ypern/Belgien gelegenen Hügellandes um Wijtschate und Mesen (Messines). Weitere fast 500 fielen bei dem deutschen Großangriff im April 1918 auf Armentières und den Kemmelberg, sowie während des Stellungskrieges und der Abwehrkämpfe im August 1918. Die Toten gehörten Truppenteilen an, deren Heimatgarnisonen in Bayern (annähernd die Hälfte) sowie in nahezu allen preußischen Provinzen, in Sachsen, Thüringen, Hessen und Württemberg lagen.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen:
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ab 1929 aufgrund einer mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Die Gräberflächen wurden begrünt, Baum- und Rosenpflanzungen vorgenommen, ein Denkmal aus Naturstein mit der Inschrift: "Hier ruhen deutsche Soldaten" errichtet und ein neues Eingangstor geschaffen. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
Endgültige Gestaltung:
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Neben einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung erfolgte 1979 der Austausch der provisorischen Holzkreuze gegen Kreuze aus Metall mit erhaben eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die Bundeswehr unterstützte den Volksbund u.a. durch den Antransport der 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente, die von freiwilligen Teilnehmern an Jugendlagern des Volksbundes versetzt wurden. Alle 2 348 Gefallenen ruhen in Einzelgräbern; 33 von ihnen blieben ohne Namen.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV


Soldatenfriedhof in Wambrechies (Frankreich)

 


Soldatenfriedhof in Wambrechies (Frankreich)

 

 

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Soldatenfriedhof in Menen (Belgien)

Oskar Weißler, geboren am 23.6.1896 in Reifenberg, gefallen am 23.10.1917 bei Winkel St. Eloix, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Menen (Belgien) .
Grablage: Block I Grab 2491
Der Friedhof wurde 1917 von der deutschen Truppe nach den Kämpfen im Wald von Menen angelegt. Nach Kriegsende waren hier 6.340 Gefallene bestattet. In den Jaren 1955 bis 1959 löste der Volksbund 49 Gräberanlagen im südteil der Provinz Flandern auf, brachte die Gefallenen nach Menen und legte den Eingangsbau und Ehrenraum an. Die Namen stehen auf Platten aus belgischem Granit.
Menen ist mit 47.864 Gefallene der größte deutsche Soldatenfriedhof des Ersten Weltkrieges.

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

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der Soldatenfriedhof in Menen (Belgien)

 


Das Innere der Kapelle mit Namensbuch

 


der Soldatenfriedhof in Menen (Belgien)

 


der Soldatenfriedhof in Menen (Belgien)

 


der Soldatenfriedhof in Menen (Belgien)
Die Grabplatte mit der Inschrift von Oskar Weissler

Die Bilder vom Soldatenfriedhof in Menen wurden mir dankenswerterweise von
Herrn Hans Lesage aus Rekkem (Belgien) zur Verfügung gestellt

 

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Soldatenfriedhof in Loivre (Frankreich)

Jakob Büffel, geboren am 21.5.1892 in Reifenberg, gefallen am 4.6.1918 bei Montigny, Frankreich, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Loivre (Frankreich) .
Grablage: Block 2 Grab 462
Loivre Département Marne, 4.149 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg.
Der deutsche Soldatenfriedhof Loivre wurde nach Kriegsende von den französischen Militärbehörden als Sammelfriedhof für deutsche Gefallene, aus den er Kämpfen westlich von Loivre sowie zwischen Berry-au-Bac und Reims angelegt. Auf dem Friedhof soll der Dichter und Schriftsteller Hermann Löns bestattet gewesen sein, der als 48-jähriger Kriegsfreiwilliger am 26. September 1914 bei Loivre gefallen ist. Seine sterblichen Überreste wurden auf Betreiben der NSDAP und auf Anordnung der Reichsregierung 1934 nach Deutschland überführt und von der Wehrmacht am 2. August 1935 im Tietlinger Forst, am Südrand der Lüneburger Heide, bestattet.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen:
Erste Arbeiten zur Verbesserung des Zustandes des Friedhofes führte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. aufgrund einer 1926 mit den zuständigen französischen Militärbehörden getroffenen Vereinbarung aus. Schwarzkiefern und eine Wildrosenhecke wurden gesetzt sowie die Gemeinschaftsgräber mit Mauerwerk aus Naturstein eingefaßt. Ferner wurden ein neuer Eingang mit schmiedeeisernem Tor und ein Denkmal geschaffen. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
Endgültige Gestaltung:
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - mit der endgültigen Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe in Frankreich aus der Zeit des Ersten Weltkrieges beginnen.
Auf dem Friedhof wurde mit einer Ausnahmegenehmigung, unter Mithilfe junger Helfer eines Jugendlagers des Volksbundes, bereits 1960 die gesamte Friedhofsfläche neu begrünt, eine neue Hecke gepflanzt und ein Zaun errichtet. Im Jahre 1976 folgte der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Metall mit eingegossenen Namen und Daten der hier Ruhenden. Die von der Bundeswehr transportierten 35 Kilogramm schweren Kreuzfundamente versetzten ebenfalls jugendliche Freiwillige.
Von den 4.149 Gefallenen ruhen 2.236 in Einzelgräbern; 110 blieben unbekannt.
In zwei Gemeinschaftsgräbern sind 1 913 Opfer bestattet. Von ihnen blieben 865 ohne Namen.
Zu diesem Soldatenfriedhof liegen uns zur Zeit noch keine Bilder vor 

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Soldatenfriedhof in Belleau (Frankreich)

Hermann Ochs, geboren am 23.12.1892 in Reifenberg, gefallen am 18.7.1918 Neu, Illi, Reims, ruht auf der vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV. hergerichteten Kriegsgräberstätte in Belleau (Frankreich) .
Grablage: Kameradengrab
Belleau / Département Aisne, 8.630 deutsche Kriegstote Erster Weltkrieg
Auf dem benachbarten Soldatenfriedhof der USA ruhen 2.288 Gefallene.
Der deutsche Soldatenfriedhof Belleau wurde im März 1922 als Sammelfriedhof von den französischen Militärbehörden angelegt. Deutsche Tote, deren provisorische Gräber zwischen dem Chemin-des-Dames und der Marne in nicht weniger als 123 Gemeindebereichen lagen, fanden hier ihre letzte Ruhestätte. 70 von ihnen sind Opfer der ersten Marneschlacht im September und Oktober 1914. Nur wenige Bestattungen von gestorbenen deutschen Kriegsgefangenen fanden zwischen Ende 1914 und Anfang 1918 in einer Zeit statt, in der Belleau - weit von der Front entfernt - in der französischen Etappe lag. Mehr als 8.500 der hier Ruhenden starben jedoch während der zweiten Marneschlacht, die mit einem deutschen Großangriff über den Chemin-des-Dames hinweg am 27. Mai 1918 begann. Nicht weniger als 30 Divisionen sowie Artillerie und sonstige Truppenteile aus allen Ländern und Provinzen des damaligen Deutschen Reiches waren daran beteiligt. Ein weiterer deutscher Angriff im Juli und die drei Tage später beginnende alliierte Gegenoffensive, bei der erstmals amerikanische Truppen in Erscheinung traten, verursachten ebenfalls hohe Verluste. Insgesamt waren auf deutscher Seite bis Ende August 1918 mehr als 100 Divisionen zum Einsatz gekommen. Die Zahl der amerikanischen Toten belief sich ursprünglich auf fast 7.000. Nach Kriegsende wurden jedoch auf Wunsch der Hinterbliebenen annähernd 4.500 Tote in die USA übergeführt und dort auf den Nationalfriedhöfen beigesetzt.
Instandsetzungsarbeiten zwischen den Kriegen:
Aufgrund einer 1926 getroffenen Vereinbarung mit den zuständigen französischen Militärbehörden konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bereits 1927 mit ersten Instandsetzungsarbeiten beginnen. Mehr als 200 Bäume und eine Hecke als Einfriedung wurden gepflanzt, die Gemeinschaftsgräber mit Natursteinmauerwerk eingefaßt, ein neuer Eingang, zwei Eingangsgebäude sowie ein Hochkreuz errichtet und die gesamte Gräberfläche begrünt. Allerdings blieb das Problem einer dauerhaften Kennzeichnung der Gräber infolge Devisenmangels und des 1939 ausbrechenden Zweiten Weltkrieges ungelöst.
Endgültige Gestaltung:
Nach Abschluß des deutsch-französischen Kriegsgräberabkommens vom 19. Juli 1966 konnte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. - finanziell unterstützt von der Bundesregierung - die endgültige Gestaltung der deutschen Soldatenfriedhöfe des Ersten Weltkrieges in Frankreich vornehmen. Außer einer grundlegenden landschaftsgärtnerischen Überarbeitung erfolgte im Jahre 1972 der Austausch der bisherigen provisorischen Holzgrabzeichen gegen Kreuze aus Naturstein mit eingraviertem Namen und Daten der hier Ruhenden.
Von den 8,630 Gefallenen ruhen 4.308 in Einzelgräbern; 22 blieben ohne Namen. In zwei Gemeinschaftsgräbern mit 4.322 Opfern sind nur 487 namentlich bekannt.
Zu diesem Soldatenfriedhof liegen uns zur Zeit noch keine Bilder vor 

Weitere Informationen bei Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eV

 

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